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Hier finden Sie eine Übersicht aller Bücher von PD Dr. med. Karl Heinz Brisch:

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Bindung und emotionale Gewalt

Sichere Bindungserfahrungen sind geprägt von Feinfühligkeit, Respekt, Anerkennung, Unterstützung und Wertschätzung sowie von Hilfe in Notsituationen. Wenn Menschen eine solche sichere Bindung erfahren, wachsen sie in ihrer Persönlichkeit zu gesunden Menschen heran, die den Anforderungen des Lebens normalerweise gut gewachsen sind. 
Dagegen ist es immer noch wenig bekannt, wie stark Erscheinungsformen von emotionaler Gewalt – etwa in Eltern-Kind-Beziehungen, Familien, Partnerschaften und am Arbeitsplatz – die körperliche, psychische und soziale Entwicklung eines Menschen, besonders im Kindesalter, zu traumatischen Folgen führen können. 
Ablehnung bis zur emotionalen Vernachlässigung, Zurückweisung, Kränkung, beharrliches Schweigen, Demütigungen und Hass können solche emotionalen Gewalterfahrungen sein, die von Menschen ähnlich intensiv und schmerzlich erlebt werden wie körperliche und sexuelle Gewalt.

 

Zielgruppe:

- PsychologInnen
- PsychotherapeutInnen
- SozialarbeiterInnen und PädagogInnen
- Jugendhilfe-MitarbeiterInnen
- ÄrztInnen aller Fachrichtungen

 

noch nicht lieferbar
Erscheinungstermin 09.09.2017

 

Karl Heinz Brisch (Hrsg.)
Bindung und emotionale Gewalt
1. Aufl. 2017, ca. 300 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, ISBN: 978-3-608-96154-6


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Die Beiträge aus Forschung, Klinik und Prävention zeigen einerseits die Ressourcen für Wachstum durch sichere Bindungserfahrungen auf, andererseits verdeutlichen sie die traumatischen Auswirkungen von emotionaler Gewalt in unterschiedlichen Situationen und Lebensaltern und diskutieren Möglichkeiten der Prävention und Hilfe.

Reihe Bindungspsychotherapie, Band 5: "Pubertät"

»Karl Heinz Brisch ist aus der Forschung über frühe Bindung nicht mehr wegzudenken.«
Tilmann Moser, Psychologie Heute

 

Es geht in Band 5 der Reihe »Bindungspsychotherapie 
- Bindungsbasierte Beratung und Therapie« vor allem um:

- Lern- und Leistungsprobleme
- Schwierigkeiten bei der Entwicklung der sexuellen Orientierung
- Konflikte zwischen individueller Entwicklung und Zugehörigkeit zu 
  Peer-Gruppen
- Süchte (Alkohol, Drogen, Medien)
- Aggressionsstörungen
- Delinquenz
- Störungen der Stressregulation, Selbstverletzungen, wie Ritzen
- Körper-Schema-Störungen
- Essstörungen, wie Magersucht, Bulimie und Adipositas

Dieses Buch richtet sich an: 
Eltern und alle, die mit Eltern, Säuglingen und Kleinkindern arbeiten: KinderärztInnen, Kinder- und JugendpsychiaterInnen und -psycho-
therapeutInnen, PflegerInnen, PsychologInnen und Berater, SozialarbeiterInnen, (Heil-)PädagogInnen, ErgotherapeutInnen, PhysiotherapeutInnen, SeelsorgerInnen.

 

Erscheint im Herbst 2017

Reihe Bindungspsychotherapie – Bindungsbasierte Beratung und Therapie, Band 5
1. Aufl. 2017, ca. 224 Seiten, gebunden

ISBN: 978-3-608-94832-5 

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Das zentrale Thema der Pubertät lautet, wie Jugendliche und ihre Bindungspersonen eine Balance zwischen Bindungssuche, Loslösung und Autonomie finden. Brisch beschreibt – auf der Grundlage der Bindungstheorie und mit ausführlichen Therapiebeispielen – die Möglichkeiten rechtzeitiger Hilfe und Interventionen für Pubertierende und ihre Bezugspersonen.

Vorankündigung: Reihe Bindungspsychotherapie, Band IV: Grundschulalter

Das Buch beschreibt – auf der Grundlage der Bindungstheorie und mit ausführlichen Therapiebeispielen – die Möglichkeiten rechtzeitiger Hilfe und Interventionen im Grundschulalter

Es geht vor allem um

  • Hyperaktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörungen (ADHS)
  • Schlafstörungen
  • Panikanfälle und Trennungsängste
  • Leistungsversagen und -verweigerung
  • Besondere Probleme von Adoptiv- und Pflegekindern
  • Aggressionen und Störungen des Sozialverhaltens
  • Probleme der Kinder bei Vätern oder Müttern mit psychischer Beeinträchtigung
  • Erfahrungen von körperlicher, sexueller und emotionaler Gewalt
  • Abhängigkeit und suchtartigen Konsum von Medien
  • Verlust einer Bindungsperson

Dieses Buch richtet sich an:
- Eltern und alle, die mit Eltern und Grundschulkindern arbeiten:
  KinderärztInnen, Kinder- und JugendpsychiaterInnen und -psycho-
  therapeutInnen, LehrerInnen, Krankenschwestern und -pfleger,
  PsychologInnen und BeraterInnen, SozialarbeiterInnen, (Heil-)Päda-
  gogInnen und ErzieherInnen,  ErgotherapeutInnen, Physio-
  therapeutInnen, SeelsorgerInnen

Karl Heinz Brisch ist aus der Forschung über frühe Bindung nicht mehr wegzudenken.
Tilmann Moser, Psychologie Heute


1. Aufl. 2016, ca. 220 Seiten, gebunden. ISBN: 978-3-608-94831-8
Auch als E-Book erhältlich: Hier

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Zur neuen Reihe »Bindungspsychotherapie«
Das Wissen der Bindungstheorie kann vielfältig für eine bindungsbasierte Beratung und Therapie in allen Altersstufen angewandt werden, wobei sich die Diagnostik und Behandlung je nach Lebensalter der Patienten ganz unterschiedlich gestaltet.
Anhand von vielen Beispielen aus der klinischen Praxis gibt die Reihe eine Einführung in die Grundlagen der Bindungstheorie und die diagnostischen Methoden und Schritte einer bindungsorientierten Beratung und Therapie vom Säuglings- bis ins Erwachsenenalter.

Jeder Band dieser neuen Reihe enthält
- ein Kapitel über die spezifischen Grundlagen der Bindungstherapie für die jeweilige Altersstufe resp. Klienten oder Patientengruppe.
- zahlreiche ausführliche und kommentierte Therapiebeispiele.

»Faszinierend klar und anschaulich wird dem Leser aufgezeigt, wie das Wissen über die Bedeutung der sicheren  Bindung kreativ und nachvollziehbar für Therapeuten und werdende Eltern einsetzbar ist. Mit seiner Bindungspsychotherapie stellt sich Brisch auch den großen Herausforderungen, denen Eltern und heranwachsende Babys ausgesetzt sind, wenn Elternschaft durch In-Vitro-Fertilisation sowie Ei- und Samenspende zustande kommen. Emotional berührend und fachlich überzeugend wird gelingende Entwicklungshilfe für gefährdete Bindungsbeziehungen vermittelt!«
Egon Garstick, Januar 2014

Ab sofort lieferbar! Reihe Bindungspsychotherapie, Band III: Kindergartenalter

Viele therapeutisch relevante Störungsbilder haben ihren Ursprung in der frühen Kindheit. Brisch beschreibt - auf der Grundlage der Bindungstheorie und mit ausführlichen Therapiebeispielen - die Möglichkeiten rechtzeitiger Hilfe und bindungsorientierter Interventionen im Kindergartenalter.
"Die Kindergartenjahre, mit denen sich dieses Buch beschäftigt - das Alter von etwa drei bis sechs Jahre -, sind für die Entwicklung eines Kindes von großer Bedeutung, weil in dieser Zeit deutlich wird, wie gut das psychische Fundament ist, das in den vorausge- gangenen Jahren bei ihnen angelegt wurde. Auf dem Boden einer sicheren Bindung konnte im besten Fall sowohl eine gesunde motorische, kognitive, soziale als auch eine gesunde emotionale Entwicklung des Kindes gelingen..." 
1. Aufl. 2014, ca. 160 Seiten, gebunden, ISBN: 978-3-608-94830-1

Es geht unter anderem um:
- Schlafstörungen
- Wachstumsverzögerungen
- Adoption und Pflegekinder
- Aggression und Wutanfälle
- Väter oder Mütter mit psychischer Beeinträchtigung
- Trennungsprobleme, Scheidung und Tod
- Übersteigertes Bindungsverhalten.

Dieses Buch richtet sich an:
Eltern und alle, die mit Eltern und kleinen Kindern arbeiten:
- Kinderärzte
- Kinder- und Jugendpsychiater und -psychotherapeuten
- Krankenschwestern und Pfleger
- PsychologInnen und Berater
- SozialarbeiterInnen
- (Heil-)PädagogInnen und ErzieherInnen
- ErgotherapeutInnen
- PhysiotherapeutInnen
- Seelsorger

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Rezension

von Dr. Hans Hopf auf socialnet.de

Ausgewählte Inhalte

"Im Folgenden will ich einige mir besonders bedeutsame Bereiche herausgreifen.

Eine sichere Bindung ist das stabile Fundament jeder Persönlichkeit. Bis zum Erreichen des Kindergartenalters sollte ein Kind eine sichere Bindung zumindest zu einer Person entwickelt haben. Etwa 60 – 65 % aller Kinder entwickeln im ersten Lebensjahr eine sichere Bindung zu ihrer Mutter, an den Vater binden sich etwa 55 % sicher. Dies macht deutlich, dass Väter weniger psychisch präsent sind als Mütter, was nicht nur mit deren häufigeren räumlichen Abwesenheiten zu tun hat. Kinder mit einer sicheren Bindung können die positiven Erfahrungen einer sicheren Bindung z.B. zu ihrer Mutter, auf die Kindergartenerzieherin übertragen. Voraussetzungen sind Eingewöhnungsphasen, in denen die Mutter anfänglich anwesend ist und dass die Trennungen zunächst kleinschrittig sind. Anders ist das natürlich bei Kindern mit bindungsvermeidenden und bindungsambivalenten unsicheren Bindungsentwicklungen und deren Verhaltensweisen im Kindergarten. Ihre Eingewöhnung in den Kindergarten ist meist langwierig und schwierig, denn diese Kinder haben keine innere emotional sichere Bindungsrepräsentation entwickelt. In diesem Zusammenhang weist Brisch darauf hin, dass Erzieherinnen eng mit dem Jugendamt kooperieren sollten, wenn schwerwiegende Bindungsstörungen auftreten, die vor dem Hintergrund von großem Stress bis hin zu Gewalt, Vernachlässigung und Misshandlung entstanden sein können. Wichtig für Erzieherinnen ist auch die Kenntnis des desorganisierten Bindungsmusters mit seinen widersprüchlichen Botschaften. Die Bindungspersonen dieser Kinder haben sich unvorhersehbar, widersprüchlich, manchmal feinfühlig, manchmal gewalttätig und drohend verhalten. Solche Kinder werden nicht selten als Chaoten stigmatisiert. Häufig bekommen sie die Verdachtsdiagnose ADHS, später oft eine Medikation mit Methylphenidat." » mehr

Diskussion

Während der ersten Lebensjahre ist die Bindungsentwicklung sehr störanfällig und durch viele Stressoren zu irritieren. In Folge kann Angst bei den Eltern entstehen, die bekanntlich ein sehr schlechter Beistand ist. Leserin und Leser erfahren in diesem Buch das Wichtigste über Bindung, Bindungsstörungen und ihre Behandlung von Kindern im Kindergartenalter... » mehr

Fazit

Das Buch ist in einer klaren, einfachen Sprache verfasst und verdient dennoch zu Recht die Bezeichnung ‚Fachbuch‘. Es gelingt Brisch durchgängig, auch schwierige psychologische Zusammenhänge darzustellen. Ich kenne nur wenige Bücher, die in Kürze so viele praktische Gedanken hinsichtlich einer Verbesserung des Bindungsverhaltens vermitteln, und die von den Beziehungspersonen ... » mehr

Reihe Bindungspsychotherapie, Band 2: "Säuglings- und Kleinkindalter"

Reihe Bindungspsychotherapie – Bindungsbasierte Beratung und Therapie.

Viele therapeutisch relevante Störungsbilder haben ihren Ursprung in der frühen Kindheit. Brisch beschreibt – auf der Grundlage der Bindungstheorie und mit ausführlichen Therapiebeispielen - die Möglichkeiten rechtzeitiger Hilfe und Interventionen schon im Säuglings- und Kleinkindalter.

Hyperaktive, aggressive, verhaltensauffällige Patienten, unter Trennungsangst, Aufmerksamkeitsstörung und Panikattacken Leidende: vieles, was Therapeuten an Störungen sehen, hat in der frühen Kindheit begonnen.

Das Buch beschreibt - auf der Grundlage der Bindungstheorie - die Möglichkeiten rechtzeitiger Hilfe und Interventionen schon im Säuglings- und Kleinkindalter.
Es geht um:
• die Qualität der Beziehung zu Mutter und Vater
• Essstörungen
• Schlafstörungen
• Schreistörungen, exzessives Schreien
• Bindungsstörungen
• Vernachlässigung
• Gewalterfahrung
• Wachstumsverzögerung
• Adoption und Pflegekinder
• gesteigerte Wutanfälle
• oppositionelles Verhalten, aggressives Verhalten
• Angst- und Panikstörungen
• Trennungsprobleme
• Verlust naher Angehöriger.

Der Aufbau einer sicheren Bindung stellt das Fundament dar. Brisch zeigt, wie Mütter und Väter ihr Bewusstsein für feinfühligere Interaktionen zwischen sich und ihrem Kind schärfen können und wie man ihnen hilft, eine sichere Bindung zum Kind aufzubauen. Ausführliche Therapiebeispiele verdeutlichen das Vorgehen und runden diesen Band ab.

Das Buch wendet sich an:
Eltern und Alle, die mit Schwangeren, Eltern und Säuglingen arbeiten und diese auf ihrem Entwicklungsweg begleiten:
- Hebammen
- Kinderärzte
- Kinder- und Jugendpsychiater und -psychotherapeuten
- Krankenschwestern und Pfleger
- PsychologInnen und Berater
- SozialarbeiterInnen
- (Heil-)Pädagogen und Erzieher
- Physiotherapeutinnen
- Seelsorger

Zur neuen Reihe »Bindungspsychotherapie«

Das Wissen der Bindungstheorie kann vielfältig für eine bindungsbasierte Beratung und Therapie in allen Altersstufen angewandt werden, wobei sich die Diagnostik und Behandlung je nach Lebensalter der Patienten ganz unterschiedlich gestaltet.
Anhand von vielen Beispielen aus der klinischen Praxis gibt die Reihe eine Einführung in die Grundlagen der Bindungstheorie und die diagnostischen Methoden und Schritte einer bindungsorientierten Beratung und Therapie vom Säuglings- bis ins Erwachsenenalter.

Jeder Band dieser neuen Reihe enthält
- ein Kapitel über die spezifischen Grundlagen der Bindungstherapie für die jeweilige Altersstufe resp. Klienten oder Patientengruppe.

Klett-Cotta Fachbuch Reihe
- zahlreiche ausführliche und kommentierte Therapiebeispiele.

Rezension:  Deutsches Ärzteblatt, Tilmann Moser

Mütter und Kinder

Feingefühl als Erziehungsziel

Wer Brisch einmal arbeiten gesehen hat, dem weht auch bei der Lektüre seines neuen Buches der warmherzige und einfühlsame Ton seiner Stimme an, mit dem er die Stürme der Verstrickung mildern und besänftigen kann. Denn die Gefahren der Entgleisung des frühen Dialogs sind riesig, besonders, wenn die Mutter durch ihre eigene Kindheitsvergangenheit nicht nur verunsichert, sondern sogar traumatisiert ist. Denn die Gefahr, Signale des Kindes misszuverstehen oder gar in der Verzweiflung ärgerlich oder aggressiv zu werden. Wenn die in München am Ort von Brischs Ambulanz wohnt, dann findet sie in ihrer Ratlosigkeit oder Verzweiflung und bei ihm oder seinem Team bald einen Nottermin. (Quelle: Deutsches Ärzteblatt, September 2014, Tilmann Moser) Ganzer Text:  Download

Rezension:  Psychologie Heute, Tilmann Moser

Der  Elternerzieher

Vieles, was Therapeuten an Störungen sehen, hat seinen Ursprung in der frühen Kindheit, weiß Karl Heinz Brisch

Karl Heinz Brisch ist aus der Forschung über frühe Bindung nicht mehr wegzudenken. Der Arzt und Therapeut arbeitet in der Ambulanz eines Kinderspitals mit notleidenden Familien, die angesichts ihres nicht immer willkommenen oder verkraftbaren Kindersegens die Orientierung verloren haben. Aus diesem Erfahrungsschatz schöpft Brisch.

Was „ungelernte" Mütter alles auf ihr erstes Kind übertragen, macht oft das ganze Spektrum möglicher Verwirrung aus: Unsicherheit, Ängste, Verstörung, Missverstehen, Entgleisung und auch Ratlosigkeit und Wut. Brisch gibt mit seiner unermüdlichen Warmherzigkeit Rat und Hilfe, damit die Mütter- und Elternerzieher in vielen Büchern und Filmen und Seminaren, und ihn mit Mutter und Säugling arbeiten zu sehen ist ein Erlebnis ganz eigener Art.  (Quelle: Psychologie Heute, November 2014, Tilmann Moser). Ganzer Text:  Download

Reihe Bindungspsychotherapie, Band 2
1. Aufl. 2014, 232 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-608-94824-0

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Das Buch im Klett Cotta Verlag: Hier

Reihe Bindungspsychotherapie, Band 1: Schwangerschaft und Geburt

Buch_Schwangerschaft und Geburt

Der erste Band der neuen Reihe von Karl Heinz Brisch

Dieser Band zeigt die Möglichkeiten auf, wie man Eltern auf der Grundlage der  Bindungstheorie beratend und psychotherapeutisch zur Seite stehen kann. Er betrachtet die Veränderungen der werdenden Eltern schon ab dem Zeitpunkt der Konzeption, während der gesamten Schwangerschaft sowie in der Zeit während und nach der Geburt. Ausführliche Therapiebeispiele verdeutlichen das Vorgehen und runden diesen Band ab.
Reihe Bindungspsychotherapie, Band 1. 1. Aufl. 2012, ca. 160 Seiten, gebunden. ISBN: 978-3-608-94781-6

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Auch als E-Book erhältlich!

»Faszinierend klar und anschaulich wird dem Leser aufgezeigt, wie das Wissen über die Bedeutung der sicheren  Bindung kreativ und nachvollziehbar für Therapeuten und werdende Eltern einsetzbar ist. Mit seiner Bindungspsychotherapie stellt sich Brisch u.a. auch den großen Herausforderungen, denen Eltern und heranwachsende Babys ausgesetzt sind, wenn Elternschaft durch In-Vitro-Fertilisation sowie Ei und Samenspende zustande kommen. Emotional berührend und fachlich überzeugend wird gelingende Entwicklungshilfe für gefährdete Bindungsbeziehungen  vermittelt!« Egon Garstick

Buchreihe BPT

Zur neuen Reihe »Bindungspsychotherapie«

Das Wissen der Bindungstheorie kann vielfältig für eine bindungsbasierte Beratung und Therapie in allen Altersstufen angewandt werden, wobei sich die Diagnostik und Behandlung je nach Lebensalter der Patienten ganz unterschiedlich gestaltet.
Anhand von vielen Beispielen aus der klinischen Praxis gibt die Reihe eine Einführung in die Grundlagen der Bindungstheorie und die diagnostischen Methoden und Schritte einer bindungsorientierten Beratung und Therapie vom Säuglings- bis ins Erwachsenenalter.

Weitere Informationen können Sie direkt auf der Website vom Klett Cotta Verlag einsehen: Hier

Bindung und Trauma

Das Wissen der modernen Bindungsforschung und modernen Psychotraumatologie erstmals in einem Band! Die Beiträge dieses Bandes führen die teilweise auf unterschiedlichen Wegen entstandenen Erkenntnisse der beiden Richtungen zusammen.

Eines wissen wir ganz sicher: Eine sichere Bindungserfahrung in der Kindheit - wenigstens eine! - ist ein ganz wichtiger Schutz gegen das Aufkommen psychopathologischer Symptome nach einem traumatischen Erlebnis.

Die Erkenntnisse der Bindungsforschung haben in jüngerer Zeit in psychoanalytische und psychotherapeutische Überlegungen Einzug gehalten. Dieses Buch führt nun erstmals die bisher weitgehend unabhängig voneinander operierenden Richtungen Bindungsforschung und Psychotraumatologie zusammen. Es wird dargestellt, wie Bindungsverhalten und -störungen mit traumatischen Trennungs- und Verlusterlebnissen zusammenhängen oder auch mit anderen traumatischen Ereignissen wie körperlicher und emotionaler Mißhandlung oder sexueller Gewalt. Die Bindungsforschung hat herausgearbeitet, wie solche ungelösten Traumata sich auf gestörtes Verhalten bei Kindern und auf Bindungsrepräsentationen bei Erwachsenen auswirken können. Parallel dazu hat sich die Psychotraumatologie bei ihren Untersuchungen eher darauf konzentriert zu erforschen, welche psychopathologischen Symptome durch ungelöste Traumatafolgen ausgelöst werden können. Bedeutsam sind auch neue Erkenntnisse darüber, wie Kinder ein akutes Trauma überstehen können und welche Schutzfaktoren zu ihrer psychischen Stabilisierung beitragen.

Mit Beiträgen von Anni Bergman, Lutz-Ulrich Besser, Marc H. Bornstein, Arne Hofmann, Klaus E. Grossmann, Gerald Hüther, Mechthild Papousek, Peter Riedesser u.a.
4. Aufl. 2012, 270 Seiten, gebunden, ISBN: 978-3-608-94793-9 
Zum Hinweis auf der Webseite vom Klett Cotta Verlag: Hier

PRESSESTIMMEN: 
»... Auch wenn nicht alle 15 Beiträge für jede(n) die gleiche Relevanz haben, ist es doch ein sehr lesenswertes Buch für Therapeutinnen und Berater, die sich mit dem Thema Bindung und Trauma beschäftigen wollen.«
Reinert Hanswille (AKF-Literaturdienst)

»Dieses Buch ... will zeigen, dass die Ergebnisse aus Bindungsforschung und Psychotraumatologie als ergänzend und überschneidend betrachtet werden können. ...
Der Sammelband bietet eine wertvolle Zusammenschau über Forschung und Praxis in diesem Wissensgebiet. Sowohl Grundlegendes als auch Vertiefendes ist vertreten.... Der ansprechende Band eignet sich für alle, die sich schnell einen Überblick verschaffen wollen.«
Edith Bruns, AKJP, 2/2004

»Das Buch liefert einen überzeugenden Beitrag zu der Erkenntnis, dass Bindungstörung und Traumatisierung in einem engen inhaltlichen Bezug zu sehen sind. Daraus erwachsen wichtige Hinweise für Diagnostik und Behandlung der betroffenen Kinder und ihrer Bezugspersonen. Die einzelnen Kapitel leisten sicherlich unterschiedlich gewichtige Beiträge zum Thema, doch sind sie allesamt informativ und gut lesbar. "Bindung und Trauma" von Brisch und Hellbrügge kann daher zur Lektüre durchaus empfohlen werden.«
Dieter Irblich, Im Kontext, 1/2004

»... Die im deutschsprachigen Raum weniger als im angelsächsischen verbreitete Bindungslehre erfährt derzeit eine Reaktualisierung, gestärkt und bestätigt durch die Resultate der jüngeren Traumaforschung. Die Verbindung dieser beiden wissenschaftlichen Disziplinen ist das wesentliche Anliegen des vorliegenden Buches. Anschaulich dargestellt, enthält es wertvolle Informationen für Heimerzieher und Pflegeeltern und gehört zur Pflichtlektüre für alle in diesem Bereich tätigen Fachkräfte.«
Christoph Malter, www.agsp.de, Mai 2003 

Bindung und Migration

Menschen mit Migrationshintergrund gleich welchen Alters haben ein erhöhtes Risiko für Abhängigkeitserkrankungen, posttraumatische Belastungsstörungen, psychosomatische Leiden und andere psychische Störungen.

Die AutorInnen und Autoren des Bandes erklären:

- welche Rolle die Bindungspersonen spielen
- welche Faktoren schützen
- wie neue Beziehungen aufgebaut werden

Viele Kinder aus Migrantenfamilien wachsen in einem kulturellen und emotionalen Spannungsfeld auf. In den neuen Gesellschaften und Kulturen erleben sie Stress, Anpassungsdruck, Entbehrungen und manchmal aggressive Anfeindungen. Dadurch wird ihr Bindungssystem erschüttert und das Gefühl von Urvertrauen in Schutz durch liebevolle Menschen kann verloren gehen. Diese Erfahrungen können potentiell traumatisch verarbeitet werden und zu tiefgreifen-den Bindungsunsicherheiten führen mit einem Gefühl von extremer Angst. International renommierte Fachleute und Forscher berichten aus ihren Erfahrungen und Studien und zeigen Wege für neue Entwicklungen auf.


Zusätzliche Informationen

»In Deutschland lebende Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund haben ein erhöhtes Risiko für Depressionen, Abhängigkeitserkrankungen, posttraumatische Belastungsstörungen, psychosomatische Leiden oder andere psychische Störungen. Viele Kinder aus Migrantenfamilien wachsen in einem kulturellen und emotionalen Spannungsfeld auf. Mit den sich daraus ergebenden Konfliktsituationen sind die Heranwachsenden und ihre Eltern häufig überfordert, was sich zunächst in auffälligem Verhalten und langfristig in psychischen Störungen äußern kann. Besorgniserregend sind die anzutreffenden Vorbehalte gegenüber medizinischen und psychosozialen Hilfsangeboten. Viel zu spät kommen die Familien in der Regel in die Beratungsstellen, was nicht nur das seelische Leiden der Patienten verschlimmert, sondern auch die Behandlung schwieriger werden lässt, weil sie schwieriger wird.« Deutsches Ärzteblatt 12/2013, Angaben des BKJPP)

Karl Heinz Brisch (Hrsg.)
Bindung und Migration
288 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
€ 39,95 (D)
ISBN 978-3-608-94939-1

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Dieses Buch gibt es auch als E-Book: Hier

Menschen mit Migrationshintergrund gleich welchen Alters haben ein erhöhtes Risiko für Abhängigkeitserkrankungen, posttraumatische Belastungsstörungen, psychosomatische Leiden und andere psychische Störungen.

Bindung und Jugend

Bindung und Jugend

Psychische Probleme verstehen und behandeln - oder besser: vermeiden!

International renommierte Forscher und Kliniker verdeutlichen, wie psychopathologische Entwicklungen bei Jugendlichen mit traumatischen Erfahrungen und desorganisierter Bindung aus ihrer Kindheit verstanden, wie sie behandelt werden können und welche Möglichkeiten zur Prävention bestehen.

In der Jugendzeit wird die Bindung an Gruppen mit Gleichaltrigen zu einem bedeutungsvollen Bindungssystem, das den Jugendlichen Schutz und Sicherheit vermittelt und die Entwicklung fördern kann. Es kann auf der anderen Seite aber auch eine Quelle von Angst sein, die Autonomie und Individualität verhindert. Die Autorinnen und Autoren des Bandes behandeln folgende psychische Probleme bei den wegen desorganisierten kindlichen Bindungserfahrungen besonders gefährdeten Jugendlichen:

- Depression
- Suizidalität
- Ängste
- Gewalt
- Drogenmissbrauch
- sexuelle Schwierigkeiten
- Essstörungen
- Dissoziation.

Weitere Informationen können Sie auf der Webseite des Klett Cotta Verlags einsehen: hier

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1. Aufl. 2013, ca. 300 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-608-94827-1 
Auch als E-Book erhältlich!

Bindung und seelische Entwicklungswege

Die heute weltweit führenden Bindungsforscher aus den USA, aus England und aus Deutschland berichten in aktuellen Beiträgen über den derzeitigen »State of the Art« ihres Faches. Das Thema Bindungen und Bindungsstörungen findet gerade in jüngerer Zeit ein zunehmendes Interesse. 

Diese in den 60er Jahren entstandene Forschungsrichtung hat viele Forscher inspiriert und in Untersuchungen zu fruchtbaren Ergebnissen geführt. Die Bindungstheorie verfügt mittlerweile über wertvolle Erkenntnisse aus Langzeituntersuchungen und langfristigen Projekten zur Vorbeugung seelischer Erkrankungen in Risikogruppen, so daß heutige Bindungsforscher viel genauere Antworten geben können als noch vor wenigen Jahren, zum Beispiel über die Ursachen von Gewalttätigkeit, Kindesmißbrauch oder über Scheidungsfolgen. Eine weitere Erklärung für den Erfolg der Bindungstheorie besteht darin, daß Psychotherapeuten aus ganz unterschiedlichen Richtungen, Psychologen, Psychoanalytiker und Mitarbeiter aus sozialen Berufsfeldern die Erkenntnisse der Bindungsforschung in ihre Theorie integrieren können und daß sie vor allem in ihrer täglichen Arbeit davon profitieren können.

Mit Beiträgen von Mary Main, Inge Bretherton, Peter Fonagy, Beatrice Beebe, Karlen Lyons-Ruth u.a.
3. Aufl. 2010, 382 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, ISBN: 978-3-608-94353-5 
Zum Hinweis auf der Webseite vom Klatt Cotta Verlag:
 Hier

SAFE® – Sichere Ausbildung für Eltern.

SAFE® – Sichere Ausbildung für Eltern. Sichere Bindung zwischen Eltern und Kind

SAFE® vermittelt Eltern die notwendige Sicherheit im Umgang mit ihrem Baby. Mit SAFE® lernen Eltern bereits in der Schwangerschaft, feinfühlig, prompt und angemessen auf die Signale ihres Kindes zu reagieren. Dadurch entwickeln die Babys eine sichere Bindung als stabiles Fundament ihrer Persönlichkeit.

SAFE® ist ein erfolgreiches, expandierendes Erziehungsprogramm - von OA PD Dr. med. Karl Heinz Brisch, dem wichtigsten  Autor im Bereich Bindungsforschung.

Das Buch SAFE®- Sichere Ausbildung für Eltern, ist eine Hilfestellung für alle, die in Kontakt mit Kindern, dessen Entwicklung und Bedürfnissen treten.

Das Buch wendet sich nicht nur an werdende Müttern und Väter, sondern auch an pädagogisches Fachpersonal, das täglich mit den Bedürfnissen von Säuglingen und Kleinkindern und deren Entwicklung konfrontiert ist.

Da die Bindungsentwicklung ein lebenslanger Prozess ist, berichtet der Inhalt des Buches nicht nur über das erste Lebensjahr, sondern kann auf die gesamte Lebensspanne übertragen werden.

Weitere Hinweise zum Buch: download

3. Aufl. 2011, 176 Seiten, gebunden ohne Schutzumschlag. ISBN: 978-3-608-94601-7

  •  Bei book2look können Sie online in dem SAFE® -Buch herumstöbern: »hier
  • Zur Buchbeschreibung und Leseprobe im Klett-Cotta Verlag: » hier


Kundenrezensionen auf Amazon: Hier

Rezension:

  • Mit dieser Publikation wird ein hervorragendes „Lese- und Übungsbuch zum Kurs SAFE vorgeleget. Durchgängig gelingt es Brisch in einer einfachen und schönen Sprache auch schwierige Sachverhalte zu erläutern. Besonders wertvoll wird das Buch noch mit seinen vielen Fallbeispilen, welche die theoretischen Erkenntnisse eindrücklich illustrieren. Es sei vorneweg gesagt, es ist ein Buch für Eltern, aber auch Psychoanalytiler werden es mit großem Gewinn lesen.
    Hans Hopf, Mundelsheim. Medium:  Analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie. Zeitschrift für Theorie und Praxis »mehr
  • Buchbesprechung in der Zeitschrift "Heilpädagogik", 1/2011, S.33  download

Bindung und Sucht

Buchcover Bindung und Sucht

Bindung und Sucht

Wenn die Droge die Bindungsperson ersetzt

Alkohol, Drogen, Medikamente oder Computerspiele - vieles kann Menschen süchtig machen. Dieses Buch macht Zusammenhänge zwischen Bindung und Sucht deutlich. Internationale renommierte Forscher und Kliniker zeigen therapeutische und präventive Möglichkeiten in Zusammenhang mit Suchterkrankungen auf.

Oft beginnt die Sucht mit dem Versuch, großen Stress durch Suchtmittel erträglicher zu machen, anstatt ihn mit Hilfe von Bindungspersonen abzubauen. Auslöser können traumatische Erfahrungen, schwierige psychische Entwicklungsbedingungen oder unlösbare Konfliktsituationen sein. Meistens tritt eine kurzfristige Entspannung ein. Besteht der Stress jedoch weiter, wird er chronisch, dann führt der regelmäßige Griff zum Suchtmittel schnell in eine psychische und körperliche Abhängigkeit. Ist erst einmal das Suchtmittel zur »sicheren Bindungsperson« geworden, wird die Therapie schwierig. Die Beiträge zeigen eindeutig: Es gibt einerseits einen Zusammenhang zwischen Bindung und Sucht, andererseits zwischen Suchtmittel und Bindungsfähigkeit, wobei unterschiedliche Bindungstypen nach unterschiedlichen Substanzen, also z.B. Opiaten, Ecstasy, Alkohol, süchtig sein können.

1. Aufl. 2012, ca. 300 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, ISBN: 978-3-608-94780-9

Flyer: download

Auf der Website vom Klett Cotta Verlag können Sie in dem Buch blättern: hier

Auch als E-Book erhältlich!

Bindung - Paare, Sexualität und Kinder

Bindung - Paare, Sexualität und Kinder

Sicher gebunden - in Liebe verbunden
Nicht nur die Paarbeziehung, sondern auch die Entwicklung der Kinder wird durch die früheren Bindungserfahrungen der Partner beeinflusst. Heute weiß man: Die Entwicklung einer sicheren emotionalen Bindung des Kindes an seine Eltern ist ein bedeutender Schutzfaktor in der kindlichen Entwicklung. Kinder mit einer sicheren Bindung könnensich besser in die Gefühle anderer Menschen hineinversetzen, haben eine bessere Sprachentwicklung, sind kreativer, haben mehr Freude und finden rascher Lösungsmöglichkeiten in schwierigen Situationen. Auch die Gestaltung ihrer späteren Paarbeziehungen wird durch die frühen Bindungserfahrungen beeinflusst.Die Qualität der Bindungsentwicklung zwischen dem Kind und seinen Eltern sowie zwischen den Partnern ist allerdings durch vielfältige Einflüsse wie Traumata störbar. Dieses Buch zeigt auf, wie das Wissen der Bindungstheorie vielfältig für eine bindungsbasierte Beratung und Therapie von Paaren, Eltern und Kindern aller Altersstufen angewandt werden kann. Es beantwortet u. a. folgende Fragen:
• Welchen Einfluss hat die Bindungsqualität auf Sexualität,
Partnerschaft der Eltern und auf die Entwicklung der Kinder?
• Wie wirken sich Trennungen des Elternpaares auf die Bindungsfähigkeit
der Kinder aus?
• Wie verarbeiten Paare den Verlust eines Kindes?
• Welchen Einfluss haben traumatische Erfahrungen auf die
Entstehung von destruktiven Täter-Opfer-Bindungen?
• Wie können diese behandelt werden?

Detallierte Information zu diesem und anderen Büchern von KH Brisch und ein Bestellformular finden Sie hier (Stand: 03/2012): Flyer

Zur Leseprobe: hier

Bindung und frühe Störungen der Entwicklung

Bindung und frühe Störungen der Entwicklung

Frühe Störungen der Entwicklung beginnen in der Schwangerschaft und im Säuglingsalter. Sie beeinflussen entscheidend die Entwicklung des Kindes und haben später als psychische und psychosomatische Erkrankungen langfristige Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter. Hierzu gehören etwa Störungen aus dem autistischen Spektrum, frühe Ängste, depressive Symptome und kognitive Entwicklungsschwierigkeiten mit Störungen des Gedächtnisses. Ebenso finden sich eine verminderte Stresstoleranz, Störungen der Aufmerksamkeit und der Motorik (ADHS) sowie der Immunregulation. Hier erfahren Sie, wie frühe Störungen entstehen und welche Möglichkeiten der Prävention und der Psychotherapie bestehen.

2. Aufl. 2012, 333 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-608-94792-2

Zur Buchbeschreibung und Leseprobe im Klett-Cotta Verlag: »mehr

Rezensionen:

  • Der vorliegende Band ist das Ergebnis eines internationalen Kongresses der im Oktober 2009 in München stattfand. So finden wir hier etwa Beiträge zur Depression in der frühen Kindheit und die Möglichkeit ihrer Behandlung. Besonders beeindruckt hat mich die Beschreibung einer Behandlung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Konzeptes einer stationären Intensivpsychotherapie. Dr. Rudolf Sanders, 04/ 2011, Medium: "Beratung aktuell" »mehr
  • Eine gelungene Eltern-Kind-Bindung wird das Kind sein Leben lang positiv begleiten und ihm Lebens- Möglichkeiten verschaffen, die es ohne diesen Bindungsschatz nicht hätte und sich wahrscheinlich aus eigener Kraft auch nicht selbst schaffen kann.Ich empfehle dieses Buch nicht nur allen Erzieherinnen und Pädagogen, allen in der Beratung von Eltern und Kindern Tätigen, sondern auch allen Lehrern, Sozialarbeitern, Streetworkern u.a. Winfried Stanzick, 01/ 2012, Quelle: www.lovelybooks.de

Bindung, Angst und Aggression. Theorie, Therapie und Prävention

Bindung, Angst und Aggression. Theorie, Therapie und Prävention

Was geht in aggressiven und ängstlichen Kindern vor?

Aggressionen und Ängste entstehen oft früh im Laufe der kindlichen Entwicklung und können sich zu schwerwiegenden emotionalen und sozialen Störungen bis hin zur Kriminalität weiterentwickeln. International renommierte Experten zeigen, was in Prävention, Beratung und Psychotherapie getan werden kann.

1. Aufl. 2010 gebunden mit Schutzumschlag mit 25 Tabellen und Grafiken 297 Seiten. ISBN: 978-3-608-94517-1

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Wege zu sicheren Bindungen in Familie und Gesellschaft.

Wege zu sicheren Bindungen in Familie und Gesellschaft.

Prävention, Begleitung, Beratung und Psychotherapie

Familie und Gesellschaft beeinflussen lebenslang die Bindungsentwicklung.

Wie können Krippen, Kindergärten, die Schule und die Familie Kindern sichere Bindungen vermitteln und was kann dabei falsch gemacht werden? International renommierte Forscher und Kliniker stellen die neuesten Erkenntnisse zur Entwicklung der kindlichen Bindung unter den heutigen Bedingungen in Familie und Gesellschaft vor.

1. Aufl. 2009 gebunden mit Schutzumschlag ca. 28 Abbildungen und Tabellen 373 Seiten. ISBN: 978-3-608-94509-6

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Kinder ohne Bindung. Deprivation, Adoption und Psychotherapie

Kinder ohne Bindung. Deprivation, Adoption und Psychotherapie

Fehlende Bindungserfahrungen und trotzdem Heilung

Die international renommierten Autoren diskutieren die Folgen von schwerwiegender Vernachlässigung im frühen Kindesalter und die möglichen positiven Veränderungen für die betroffenen Kinder durch Pflege- und Adoptiveltern.

»... Für unsere nachwachsenden und vielfältig bedrohten Kinder wollen wir hoffen, daß dieses Buch von möglichst vielen beruflich und politisch Verantwortlichen gelesen und beachtet wird!«
Kurt Eberhard (www. agsp.de, Februar 2006)

3. Aufl. 2009 gebunden mit Schutzumschlag ca. 10 Tabellen 278 Seiten. ISBN: 978-3-608-94182-1

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Die Anfänge der Eltern-Kind-Bindung. Schwangerschaft, Geburt und Psychotherapie

Die Anfänge der Eltern-Kind-Bindung. Schwangerschaft, Geburt und Psychotherapie

Bindung beginnt schon während der Schwangerschaft.

International renommierte Forscher und Kliniker stellen die neuesten Erkenntnisse zur vorgeburtlichen Bindung, zur Bedeutung von Hormonen sowie zu Störungen der Bindungsentwicklung vor. Sie berichten über Präventionsmaßnahmen und zeigen die Möglichkeiten und Grenzen psychotherapeutischer Interventionen auf.

2. Aufl. 2008 gebunden mit Schutzumschlag 304 Seiten. ISBN: 978-3-608-94428-0

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Rezension:

»Der Band gibt faszinierende Einblicke in verschiedene Aspekte der psychologischen und psychiatrischen prä-, peri- und postnatalen Bindungsforschung. ...«
Anne-Ev Ustorf (Psychologie Heute, 3/2008)

Der Säugling - Bindung, Neurobiologie und Gene.

Grundlagen für Prävention, Beratung und Therapie

Vom Dauerschlafwesen zum kompetenten Menschling

International renommierte Forscher und Kliniker diskutieren über die neuesten Erkenntnisse aus der Bindungsforschung und der Neurobiologie sowie über den Einfluss von Genen und Beziehungserfahrungen auf die emotionale, psychische, kognitive, soziale und neurobiologische Entwicklung von Feten und Säuglingen.

2. Aufl. 2010, 349 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, 23 Abb. und Tabellen
ISBN: 978-3-608-94477-8

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Rezensionen:

»Alle die mit Eltern und Säuglingen arbeiten und diese auf ihrem Entwicklungsweg begleiten, bringt dieses Buch auf den neuesten Forschungsstand. Zusätzlich gibt es zahlreiche gut umsetzbare Anregungen für die tägliche Arbeit.« (Dr. med. Mabuse, 03/2008)

Eine Rezension von Gisela Jacobasch, in "Sitzungsberichte der Leibnitz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.", S. 158-162, »mehr

Bindungsstörungen. Von der Bindungstheorie zur Therapie

Der Bestseller in völlig überarbeiteter Ausgabe

Ein Bestseller und Standardwerk, das Strategien weist für Diagnostik, Therapie und Elternschaft: Karl Heinz Brisch entwickelt in dieser vollständig überarbeiteten Ausgabe der »Bindungsstörungen« die integrative therapeutische Praxis um John Bowlbys Paradigma der Bindung weiter und eröffnet neue Perspektiven des Helfens und der Prävention.

»Probably the fullest account on how attachment theory may be used to guide treatment methods when dealing with attachment-related problems is that provided by Brisch (2002) .«
Sir Michael Rutter (Implications of Attachment Theory and Research for Child Care Policies, in: Handbook of Attachment, New York, London 2008, S. 965)

»Bindungsstörungen« zeigt Mittel und Möglichkeiten, psychische Störungen aus dem bindungstheoretischen Blickwinkel zu diagnostizieren und zu behandeln - in verschiedenen Settings: ambulant, stationär und in Kooperation mit Kinderärzten und Gynäkologen. In eigenen Untersuchungen und vielen anschaulichen klinischen Beispielen entwirft Brisch die Prinzipien einer bindungsorientierten Psychotherapie. Die Neuauflage berücksichtigt neueste Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften, beispielsweise zu den Spiegelneuronen, und aus Längsschnitt- und Therapiestudien, neue Präventionsprogramme wie SAFE®-Sichere Ausbildung für Eltern und BASE®-Babywatching in Kindergarten und Schule.

12., vollständig überarbeitete und erweiterte Neuauflage 2013 gebunden mit Schutzumschlag 378 Seiten
ISBN: 978-3-608-94532-4

13. Auflage ist im Druck!

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PRESSESTIMMEN:

»Diesem Buch wünsche ich eine Entwicklung hin zu einem Grundlagenwerk für Hebammen, Ärztinnen, Psychologinnen, etc., die schwangere Frauen in ihr Muttersein begleiten. Da auch das geburtshilfliche Setting als äußere Realität einen Einfluss hat auf die Ausformung der inneren Realität und somit auch auf das Bindungserleben, ist es m. E. letztendlich auch für die Hebammen, Ärztinnen und Krankenschwestern, die im Kreißsaal oder auf Station arbeiten, unentbehrlich.«
Petra Schönberner, Hebammen Info, Januar 2012

»Mit seinem Buch "Bindungsstörungen", 1999 erstmals erschienen, 2009 in neunter Auflage herausgegeben, hat Brisch die Psychoanalyse mit der Bindungstheorie, die letztlich ein Kind der Psychoanalyse ist, gleichsam wieder versöhnt und diese - wieder - zum Bestandteil eines psychoanalytischen Denkens gemacht.«
Hans Hopf, Analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie, 3/2011

»Brisch hat aufbauend auf der Arbeit von Bowlby seinen eigenen Ansatz entwickelt und im vorliegenden Buch dargestellt... Die Bindungstheorie nimmt auch in der Prävention einen wichtigen Platz ein. Sie ist Grundlage der Präventionsprogramme SAFE (Sichere Ausbildung für Eltern. Primäres Präventionsprogramm zur Bindungsentwicklung) und B.A.S.E. (Babywatching: sekundäre Prävention von aggressiven und ängstlichen Verhaltensstörungen bei kleinen Kindern). Auch in der Arbeit mit Familien, Gruppen und im pädagogischen Kontext spielt sie eine wesentliche Rolle.«
Lisa Rakos, Österreichische Hebammen Zeitung, April 2011

»Auf über 300 Seiten findet sich hier ein Standardwerk zum Thema Bindung in der nunmehr 10. Auflage. …Alles in allem bietet das Buch einen umfassenden und tiefgehenden Überblick in das Thema von einem der derzeit angesehensten Experten auf dem Gebiet.«
Amir Djawadi, schwangerschaft-baby-kind.de, 15.10.2011

»Karl Heinz Brisch hat sein inzwischen in mehrere Sprachen übersetztes Buch über die Anwendung der Bindungstheorie in der klinischen Praxis überarbeitet und mit neuen Forschungsergebnissen erweitert. ... In zahlreichen Fallbeispielen erklärt er ... entsprechende psychotherapeutische Behandlungen vor dem Hintergrund der Bindungstheorie. ... Das Buch ist spannend und lesenswert, in einer verständlichen und anschaulichen Sprache geschrieben. PraktikerInnen werden insbesondere die Fallbeispiele schätzen, in denen gezeigt wird, wie die Bindungstheorie in der klinischen Praxis umgesetzt werden kann. In verschiedenen Settings - ambulant und stationär, in Kooperation mit Kinderärzten und Gynäkologen - kann der bindungstheoretische Ansatz ein wertvolles Mittel darstellen, psychische Störungen zu diagnostizieren und zu behandeln. Und nicht zuletzt eröffnet der Ansatz auch im pädagogischen Bereich wichtige Anhaltspunkte für hilfreiche Interaktionen.
Agnes von Wyl, punktum, 03/2010

»Probably the fullest account on how attachment theory may be used to guide treatment methods when dealing with attachment-related problems is that provided by Brisch (2002) .«
Sir Michael Rutter (Implications of Attachment Theory and Research for Child Care Policies, in: Handbook of Attachment, New York, London 2008, S. 965)

»Brisch ist ein lesenswertes und "in einem Guss" geschriebenes Buch gelungen, das das Zeug hat, sich zu einem Klassiker zu entwickeln, gerade auch für jeden, der Familien und ihre vielfältigen Beziehungs-(Bindungs-)muster vorrangig aus systemischer Sicht betrachtet.«
Jochen Gehrmann, Familiendynamik, 1/2010

»... K. H. Brisch gibt uns in seinem Buch einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der Bindungstheorie sowie eine Klassifikation der verschiedensten Formen der Bindungsstörungen für unterschiedliche Altersgruppen. Anhand zahlreicher, lebendiger Fallbeispiele zeigt er auch wie ein bindungstheoretischer Ansatz sich in verschiedenen Settings gestalten kann ambualnt, stationär oder in Kooperation mit Kinderarzt und Gynäkologen ...
Dieses Werk ist ein wertvolles Instrument um psychische Störungen unter einer neuen Perspektive zu sehen, zu diagnostizieren und zu behandeln.
Neben einem Ausblick auf weitere Anwendungsgebiete der Bindungstheorie (wie der Prävention, Familientherapie, ...) beinhaltet dieses Werk auch einen Fragenkatalog "Adult-Attachment Interview" im Anhang.«
Dr. Barbara Schmidt-Zeitler, Kärntner Arzte-Zeitung, 10/05

»Besonders ins Auge sticht, dass es keine neue rein theoretische Abhandlung ist, sondern den Behandlungsbeispielen der Bindungsstörungen der größte Teil gewidmet ist...
Dieses Buch ist im deutschsprachigen Raum einzigartig, weil es nicht nur umfassend über Bindung sowie Bindungsstörungen informiert, sondern vor allem aus psychoanalytischer Sicht erstmalig und vor allem praxisnah und anschaulich Behandlung und Therapie beschreibt.«
Ines Gärtner, Dipl.-Päd., www.rabeneltern.org/bib/bibliothek.htm

»An important and very timely book, that shows how understanding attachment and keeping it in mind can immeasurably enrich one«s clinical experience.«
Janice Halpern , The International Journal of Psychoanalysis

»Das Werk ist gut lesbar geschrieben und vermittelt dem Leser unabhängig von seiner theoretischen Orientierung eine Fülle von Anregungen für die therapeutische Praxis.«
F. Wienand, Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

»Dem Autor gelingt es in diesem Buch, die Bedeutung bindungstheoretischer Sichtweise für das Verständnis der ‚Genese einer Störung und für deren Therapie zu verdeutlichen und anschaulich die Umsetzung in der konkreten (analytischen) Therapie darzustellen. ... Sehr lesenswert.«
Lothar Unzner, Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

»The book´s integrated approach to the application of attachment principles in clinical settings distinguishes it from other books on the topic of attachment and encourages the reader to consider the psychopathological presentations in terms of attachment dynamics, a different, and perhaps a more humane, perspective.«
Anina van der Walt, Journal of Child & Adolescent Mental Health, 31. Mai 2013

Bindungstraumatisierungen. Wenn Bindungspersonen zu Tätern werden

Vom eigenen Vater, der eigenen Mutter, dem Lehrer, Therapeuten oder Pfleger missbraucht.
Bindungstraumatisierungen gehören zu den schwersten Traumatisierungen überhaupt. Sie haben langfristige und gravierende Auswirkungen auf alle psychischen, sozialen und körperlichen Bereiche des Betroffenen. 


Es entstehen pathologische Bindungen des Opfers an den Täter, Erkrankungen mit dissoziativer Symptomatik und andere Muster von Bindungsstörungen. International renommierte Fachleute und Forscher berichten,
- welche Faktoren schützen,
- welche Rolle neue Bindungspersonen spielen,
- ob und wie neue Beziehungen aufgebaut werden können,
- was Pflege- und Adoptiveltern wissen sollten,
- wie Ressourcen für neue Entwicklungen und
   Bindungssicherheit unterstützend wirken können,
- welche Formen der Beratung, Therapie und
   Prävention hilfreich sein können.

Das Buch richtet sich an Ärzte aller Fachrichtungen sowie an PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, SozialarbeiterInnen, PädagogInnen, Jugendhilfe-MitarbeiterInnen, ebenso an alle, die sich mit der Diagnostik und Behandlung von psychischen Störungen nach Traumatisierungen durch Bindungspersonen bei Erwachsenen sowie bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Ebenso an alle Berufsgruppen, die kranke Menschen nach Bindungstraumatisierungen in allen Altersgruppen betreuen und begleiten, wie etwa Hebammen, LehrerInnen, ErzieherInnen, KrankenpflegerInnen, HeilpädagogenInnen, UmgangspflegerInnen, ErgotherapeutenInnen, LogopädenInnen, PhysiotherapeutInnen, SeelsorgerInnen, JuristInnen, PolitikerInnen und Adoptiv-/Pflegeeltern.

- Bindungstraumatisierungen kommen häufig vor, sie sind bei Menschen jeglichen Alters anzutreffen
- International renommierte AutorInnen

1. Aufl. 2016, ca. 300 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-96153-9 

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Auch als E-book erhältlich: Hier