Lehrerin Barbara Plieger:

„Meine Motivation, dieses Projekt zu starten, kam aus dem einfachen Grund, dass ich damals eine sehr schwierige Klasse führte und auf der Suche war nach einer Möglichkeit, unser Klassenklima zu verbessern.“

Meine Schüler waren sehr zerstritten und viele Schlägereien, große
Unkonzentriertheit und Unruhe war bei uns an der Tagesordnung. Ich hatte einen 60% Anteil an Schülern mit nichtdeutscher Muttersprache und die Kulturkreise waren sehr unterschiedlich.
Durch verschiedene Umstände habe ich im Laufe von 3 Jahren 10 neue Schüler dazubekommen und wir mussten unsere Klassengemeinschaft ständig erweitern undneu festigen. Wir sind durch das Babywatching gut zusammen gewachsen und die Schüler haben ihre neuen Kollegen sehr viel schneller aufgenommen. 

Nach dem „Babywatching“ haben die Schüler jedes Mal etwas Zeit bekommen, um ihre Beobachtungen zu reflektieren.

(Lehrerin der Volksschule Angergasse in Innsbruck, Tirol)

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